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Über uns

Konferenzsprachen

 

 

 

TRANSLATON ist eine Konferenzreihe, die grundlegende Fragen der Translatorik aus theoretischer und praxisbezogener Perspektive beleuchtet. Die eigentliche Idee der Veranstaltung entstand aus einer engen Zusammenarbeit zwischen der Universität Warschau und der Universität Wrocław und wurde von zwei polnischen Translationswissenschaftlerinnen – Prof. Dr. habil. Anna Małgorzewicz (Leiterin des Arbeitsbereichs Glottodidaktik und Translatorik der Universität Wrocław) und Univ.-Prof. Dr. habil. Monika Płużyczka (Leiterin des Arbeitsbereichs Translatorik der Universität Warschau) – ins Leben gerufen. Das unter dem Namen TRANSLATON laufende Konferenzprojekt möchte, unter anderem durch gemeinsam organisierte Konferenzen, das translatorische Forschungsmilieu in Polen zusammenbringen sowie eine integrierte Plattform für den translationsbezogenen Austausch im internationalen Rahmen aufbauen. Die TRANSLATON-Konferenzen finden abwechselnd in Wrocław und Warschau statt.

Ziel der Initiatorinnen der Konferenzreihe war und ist die Schaffung einer Plattform, welche verschiedene, oft komplementäre wissenschaftliche Auffassungen von der translatorischen Realität – unterschiedliche Forschungsmethodologien wie auch gerätetechnische Lösungen – vereint, sowie einer Plattform des Austauschs über die praktischen Aspekte der beruflichen Tätigkeit des Übersetzers und Dolmetschers. Dies erweitert und regt den translatorischen Diskurs an und fördert dadurch nicht nur die Entwicklung der Disziplin selbst, sondern auch der konzeptuellen Grundlagen der Translationsdidaktik, der Kompetenzmodelle und der Erarbeitung methodischer Vorschläge.

Wir freuen uns über Beiträge zu den folgenden Forschungsbereichen:


  • Translatorik – Gegenwart und Zukunft;

  • empirische Translationsforschung;

  • Übersetzen und Dolmetschen – Vielfalt der Perspektiven und Paradigmata;

  • audiovisuelle Translation (Untertitelung, Voice-Over, Synchronisation, barrierefreie Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen);

  • Intersemiotik und Intermedialität in der Übersetzung;

  • literarisches Übersetzen im sozialen Kontext;

  • Plain language als intralinguale Übersetzung;

  • translationsdidaktische Fragestellungen für die akademische Ausbildung und schulische Lehre;

  • Übersetzungsqualität und Praxeologie des Übersetzens, insbesondere im Zeitalter des maschinellen Übersetzens;

  • Post-Editing, generative KI und andere aufkommende Übersetzungstechnologien;

  • Übersetzungsmarkt und translatorische Praxis.

  • Übersetzen im Zeitalter neuer Medien: Lokalisierung von Internetseiten, Software und Videospielen;

  • neurobiologische und psychologische Aspekte von Translationsprozessen;

  • nicht vollständig professionelle Formen der Übersetzungsarbeit: Crowdsourcing, Fandubbing u. Ä.

Die Konferenzbeiträge können (sofern erwünscht) in den begutachteten wissenschaftlichen Zeitschriften Kwartalnik Neofilologiczny und Studia Translatorica veröffentlicht werden.